Dr. Ägidius Zsifkovics, Bischof von Eisenstadt

Grüß Gott allen Nachtschwärmern!

„Ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben!“ Der Prophet ermutigt in der Babylonischen Gefangenschaft im 6. Jhdt. v. Chr. Er tröstet sein Volk. Hoffnung ist etwas zutiefst Menschliches und auch den Glaubenden nicht fremd. Ohne Hoffnung verkümmert der Mensch, wird das Glück verkürzt. Ohne Hoffnung sind die Menschen Maschinen. Roboter können nicht hoffen. In der Hoffnung bricht die alte Menschheitsfrage nach Zukunft auf. Das ist mehr als Optimismus und Utopie. Václav Havel: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat – ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“ Hoffnung widersetzt sich der Verzweiflung und der Angst und sie ist nie naiv, bleibt aber ein Wagnis.

Die lange Nacht der Kirchen lässt Architektur, Sakrales, Musik, Kunst, Literatur und Ungeahntes im Hören, Schauen und Staunen erleben. Eine Gesellschaft, die nicht mehr hoffen kann, versinkt in der Nacht. Eine Kirche, die nicht mehr hofft, hat Gott verloren.

Diese Nacht könnte für uns ein Geschenk der Hoffnung und der Zukunft werden im Heiligen Jahr der Hoffnung!

Ihr Bischof Ägidius Zsifkovics

 

 

 

 

 

 

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Dr. Ägidius Zsifkovics, Bischof von Eisenstadt

Grüß Gott allen Nachtschwärmern!

„Ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben!“ Der Prophet ermutigt in der Babylonischen Gefangenschaft im 6. Jhdt. v. Chr. Er tröstet sein Volk. Hoffnung ist etwas zutiefst Menschliches und auch den Glaubenden nicht fremd. Ohne Hoffnung verkümmert der Mensch, wird das Glück verkürzt. Ohne Hoffnung sind die Menschen Maschinen. Roboter können nicht hoffen. In der Hoffnung bricht die alte Menschheitsfrage nach Zukunft auf. Das ist mehr als Optimismus und Utopie. Václav Havel: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat – ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“ Hoffnung widersetzt sich der Verzweiflung und der Angst und sie ist nie naiv, bleibt aber ein Wagnis.

Die lange Nacht der Kirchen lässt Architektur, Sakrales, Musik, Kunst, Literatur und Ungeahntes im Hören, Schauen und Staunen erleben. Eine Gesellschaft, die nicht mehr hoffen kann, versinkt in der Nacht. Eine Kirche, die nicht mehr hofft, hat Gott verloren.

Diese Nacht könnte für uns ein Geschenk der Hoffnung und der Zukunft werden im Heiligen Jahr der Hoffnung!

Ihr Bischof Ägidius Zsifkovics